BuFDi/FSJ

Wie zwei „Bufdis“ beim ASB ihre ganz persönlichen Stärken entwickeln

DruckVor wildfremden Erwachsenen einigermaßen professionell Vorträge halten? Und so rüberkommen, dass sie einen ernst nehmen und als Ausbilder bei Erste-Hilfe-Kursen akzeptieren? Dies schaffen beim ASB sogar ganz junge Leute, die gerade mal ihre Abifeier hinter sichgebracht haben! Die beiden angehenden Studenten Saskia Hollweg und Tobias Baum sind der beste Beweis dafür. Sie leisten noch bis August ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Arbeiter Samariter Bund in Höchstadt und sind dabei gleichzeitig Lehrende und Lernende.

Saskia Hollweg machte beim ASB Erlangen-Höchstadt die Ausbildung zum Sanitätshelfer und gehört zu den Kursleitern, die bei Firmen die Grundlagen der Ersten Hilfe lehren. Sie lernt vor ihrem Studium Leute, Berufe und Firmen kennen – und bekommt so ganz nebenbei ein richtig gutes Selbstbewusstsein. „Eine Supererfahrung! Und toll für Leute, die noch nicht so genau wissen, wo es mal hingehen soll nach dem Abi.“

Tobias Baum gibt noch bis August Ersthelferkurse wie Saskia, ab September macht er die Ausbildung zum Rettungsassistenten (ebenfalls beim ASB) und anschließend wird er (hoffentlich) seinen Medizin-Studienplatz bekommen. Sein Fazit: „Man lernt einfach unglaublich viel. Wie man mit Menschen umgeht, wie man einen Vortrag hält, Präsentationstechniken, Durchsetzungsvermögen – die beste Vorbereitung fürs Studium und auch für das Berufsleben danach!“

 

Du suchst eine FSJ- oder BFD-Stelle in der Region Erlangen, Höchstadt und Herzogenaurach?

Der ASB bietet in der Region Freiwilligendienste in den Bereichen

  • Rettungsdienst (Notfallrettung, Krankentransport und Sanitätsdienst)
  • Ausbildung von Ersthelfern
  • Flüchtlingshilfe
  • Bevölkerungsschutz (vormals Katastrophenschutz)
  • Jugendarbeit
  • Demenzbetreuung

Gerne besprechen wir deinen Freiwilligendienst persönlich mit Dir.

Wir freuen uns auf Dich!

 

Die interessanteste Zeit meines Lebens“
Steffen Günther absolviert ein FSJ beim Rettungsdienst in Erlangen

Blaulicht, Martinshorn, Menschenleben retten. Steffen Günther ging es früher wie vielen kleinen Jungs: Der Rettungsdienst faszinierte ihn. Heute ist Steffen 20 Jahre alt – und den Traum von damals lebt er nun, er macht ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim ASB-Rettungsdienst in Erlangen. „Ich wollte nach dem Abitur nicht direkt in den Hörsaal wechseln“, sagt er. Das Sammeln praktischer Erfahrungen sei ihm wichtig gewesen; und etwas Sinnvolles sollte es sein. „Die Arbeit im Rettungsdienst war dabei meine erste Wahl, alternativ hätte ich mir aber auch ein FSJ in der Behindertenarbeit gut vorstellen können.“

Doch die erste Wahl wurde Realität und nachdem Steffen den vierwöchigen Grundlehrgang zum Rettungssanitäter in der ASB-Landesschule in Lauf an der Pegnitz absolviert hatte, fand er sich plötzlich in jenen Autos wieder, die er als Kind immer mit großen Augen bewundert hatte. „Bei Einsätzen fahre ich den Rettungswagen, und wann immer es geht, unterstütze ich zudem den Rettungsassistenten bei der Versorgung der Patienten.“ Blutdruck messen, Infusionen vorbereiten, Zugänge legen, Medikamente aufziehen – die Tätigkeiten sind denkbar verantwortungsvoll. Der Grundlehrgang habe ihn gut auf die Arbeit vorbereitet, sagt der 20-Jährige, zudem fühle er sich bei den Erlanger Kollegen in den besten Händen: „Ich bekomme auf jede Frage eine fachkundige Antwort.“

Aufwühlende Einsätze

Kindernotfälle berühren Steffen Günther immer ganz besonders. Wie zum Beispiel jener Einsatz, als die Helfer in eine Arztpraxis gerufen wurden, da dort ein sieben Wochen altes Baby an akuter Atemnot litt. „Die Sauerstoffsättigung lag nur noch bei 50 Prozent, es war also wirklich knapp.“ Die Rettungsprofis und Steffen konnten aber bereits vor Ort den Zustand des Säuglings deutlich stabilisieren. Lebhaft in Erinnerung ist ihm auch jener Tag, als die Erlanger Samariter einem älteren Mann zu Hilfe eilten, der wie benebelt wirkte – und dessen Ehefrau sich größte Sorgen machte. „Es stellte sich dann schnell heraus, dass der Mann  Fentanyl-Pflaster als Schmerzmittel nutzt. Doch statt eines hatte er sich gleich fünf dieser Pflaster auf die Schulter geklebt – kein Wunder, dass er vollkommen neben sich stand.“

 

 

Arbeiter-Samariter-Bund
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